Ihr lieben mit dem Friedenszentrum verbundenen Menschen,
seit unserem letzten Newsletter ist am Gut Nassanger vieles geschehen – leise, kraftvoll und Schritt für Schritt sichtbar.
Es fühlt sich an, als würde der Ort nun wirklich beginnen, vom Potenzial in die konkrete Wirklichkeit zu treten.
Gut durch den Winter gekommen
Ein erster wichtiger Meilenstein:
Wir sind gut durch den Winter gekommen.
Die Wasserleitungen haben standgehalten, nichts ist geplatzt – und wir hatten durchgehend eine stabile Wasserversorgung, auch dank wertvoller Unterstützung vor Ort.
Und noch etwas hat uns besonders gefreut:
Eine Wasserprobe aus unserem Brunnen hat gezeigt, dass wir über klares, sauberes und gutes Trinkwasser verfügen.
Eine ganz praktische Grundlage – und zugleich etwas, das uns auf einer tieferen Ebene berührt.
Der Ort kommt in Bewegung
In den vergangenen Wochen hat sich unglaublich viel bewegt:
Unsere drei alten Schubkarren sind geflickt, aufgepumpt und wieder einsatzbereit.
Vor der Tür steht ein Schrottcontainer und Schuttcontainer – und sie füllen sich.
Viele Dinge wurden durch fleißige Hände gesichtet, sortiert, verkauft oder entsorgt.
Ein herzliches Dankeschön an alle Unterstützenden, die dies – auch finanziell – möglich gemacht haben.
Der Innenhof ist inzwischen weitgehend freigeräumt, Bäume wurden gelichtet – Licht und Raum entstehen.
Die ersten Schneeglöckchen zeigen sich im Innenkreis.
Die Nassangerin erwacht.
Mit Freude packen wir an.
Bewegung im Außen – Raum entsteht
Auch im Außen hat sich vieles geklärt:
Der Mercedes, der große Atlas-Bagger und mehrere Anhänger wurden aus dem Innenhof entfernt.

Ein Teil davon konnte verkauft werden – und trägt so bereits zur finanziellen Entlastung bei.
Mit jedem Schritt entsteht mehr Raum für das, was hier neu wachsen möchte.
Räume werden frei
Dank vieler helfender Hände konnten weitere Räume freigeräumt werden.
Nun können wir beginnen, die vorhandenen Dinge zu sortieren und gezielt weiterzugeben oder zu verkaufen.
So entsteht Struktur – und gleichzeitig eine Grundlage für die nächsten Schritte.

Dach & Sicherung des Gebäudes
Ein wichtiger Meilenstein:
Der Baum konnte Anfang März auch dank finanzieller Unterstützung erfolgreich vom Dach entfernt werden – ohne zusätzliche Schäden.
Die Vorbereitungen sind damit abgeschlossen, der Dachdecker wird voraussichtlich Anfang April beginnen.
Damit kommen wir der Sicherung des Gebäudes einen entscheidenden Schritt näher.

Gemeinschaft wächst
Viele neue Helferinnen und Helfer sind in den letzten Wochen dazugekommen.
Sie bringen Kraft, Ideen und neue Perspektiven ein –
und machen erlebbar, was dieses Projekt trägt:
Gemeinschaft.

Verbindung in die Region
Ein besonderer Schritt war auch die Verbindung zu den Menschen, die sich zuvor mit einer Petition für den Erhalt des Nassangers eingesetzt haben.
So entstehen neue Kontakte in die Region – offen, interessiert und verbindend.
Ein herzlicher Dank gilt hier insbesondere Martin Messingschlager für seine Unterstützung.
Geschichte berührt uns
Durch den Besuch von Professor Dr. Dippold konnten wir mehr über die Geschichte des Ortes erfahren.
Dabei wurde auf dem Gelände ein entwendeter jüdischer Grabstein entdeckt.
Es ist uns ein wichtiges Anliegen, diesen in Würde und in Abstimmung zurückzuführen.
Auch das verstehen wir als Teil unserer Verantwortung im Umgang mit diesem besonderen Ort.

Ein erster Steinkreis
Inmitten all der Arbeit ist auch etwas Stilles entstanden:
Ein erster kleiner Steinkreis.
Ein Ort zum Innehalten, zum Ausrichten, zum Zusammenkommen.

Wachstum im Team
Mit Peter Florian Frank ist ein weiterer Mensch im inneren Kernteam hinzugekommen.
Gemeinsam wurde intensiv an Strukturen und an der neuen Website gearbeitet.
Ein großes Dankeschön an alle, die hier mitwirken.
„Gut Nassanger – die Erste“
Am vergangenen Wochenende fand ein erstes größeres Zusammenkommen vor Ort statt.
Menschen aus der Region, Interessierte und Unterstützende kamen zusammen – und es wurde spürbar:
Der Ort wirkt.
Ein Teilnehmer beschreibt es so:
„Eine gute Substanz und eine engagierte Gemeinschaft – gute Voraussetzungen, dass dieses Projekt gelingen wird.“
Für uns war dieses Wochenende ein echter Anfang von gelebter Gemeinschaft.

Die Pionierphase beginnt
Mit dem April startet nun die nächste Phase: Die Pionierphase.
Es geht darum, den Ort gemeinsam weiter aufzubauen:
- Infrastruktur schaffen
- Gemeinschaft leben
- den Ort gestalten und verschönern
- die Vision konkretisieren
- Strukturen entwickeln
Diese Phase ist bewusst einfach gehalten – vieles entsteht im gemeinsamen Tun.
Eine genauere Beschreibung findet ihr im diesem "Pionierphase PDF.
Wir laden euch herzlich ein, Teil dieser Phase zu sein.
In Gesprächen – ein entscheidender Moment
Parallel dazu laufen die Verhandlungs-Gespräche weiter.
Dank großzügiger Unterstützungszusagen blicken wir mit Zuversicht auf die nächsten Schritte.
Am morgigen Mittwoch findet ein weiteres wichtiges Gespräch statt – auf Basis von Absichtserklärungen großer Unterstützer.
Wir bewegen uns damit in Richtung einer finalen Abstimmung.
Drückt uns die Daumen.
Einladung
Wenn du dich angesprochen fühlst:
- komm vorbei
- werde Teil der Pionierphase
- unterstütze den Ort
- oder teile diesen Impuls weiter
Dieser Ort und der Frieden entsteht durch uns alle.
Kontakt
kontakt@friedenszentrum-europa.org
https://friedenszentrum-europa.org/friedenszentrum/
Danke, dass ihr diesen Weg mit uns geht. Danke für euer Vertrauen und euer Mitwirken.
Der Anfang ist gemacht. Jetzt beginnt das gemeinsame Gestalten.
In Verbundenheit
Josch, Ute, Corina & Peter Florian
für das Friedenszentrum Europa